Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freunde/- innen der Neuromodulation,
hiermit möchte ich mich nochmals bei allen Beteiligten und Teilnehmern unserer DGNM Jahrestagung in Luxemburg bedanken.
Wir hatten über 100 Teilnehmer beim Pflegeworkshop (die Evaluation werden wir demnächst auf der Webseite bekannt geben) und am 1. Tag 144, am 2. Tag 148 Tagungsteilnehmer.
Ich hoffe, dass es Ihnen gefallen hat und dass Sie einige interessante Anregungen von der Tagung mitnehmen und Kontakte knüpfen konnten. Wenn dem so ist, so haben wir ein wesentliches Ziel erreicht.
Wir wollten, wie bereits bei meinem Vortrag erwähnt, mit dem Setzen von bestimmten Themenschwerpunkten auch Aktionen in verschiedene Richtungen auf den Weg bringen.
Ich denke, die Vorträge waren sehr interessant und vielschichtig. Für die Zukunft müssen wir allerdings unbedingt mehr Disziplin für die Einhaltung der Themen und Zeiten fordern; ich danke an dieser Stelle denjenigen, die bereit waren, Ihren Vortrag aufgrund der fortgeschrittenen Zeiten zurückzustellen.
Schade fand ich persönlich auch die kurzfristigen Absagen einiger Kollegen (z.T. zum wiederholten Male); dies betrifft ausdrücklich nicht die mit familiären oder Krankheitsproblemen, aber diejenigen ohne ersichtlichen Grund, da hierdurch Vortragsplätze blockiert waren und wir andere Beiträge ablehnen mussten.
Aber ich denke, unsere Organisation ist hier sicherlich lernfähig und ich bin sehr zuversichtlich.
Wie bei meinem Vortrag ebenfalls berichtet, möchte ich selbst an 3 Stellen aktiv werden:
1. Versuch des Aufbaus eines anonymen und sanktionsfreien Komplikationsmeldesystems für Neuromodulationstherapien:
Meines Erachtens, ist dies essenziell für die Zukunft wichtig; es gibt internationale Beispiele ähnlicher Register; es kann nicht darum gehen, ein Zentrum gegen ein anderes oder eine Firma gegen eine andere auszuspielen, daher müssen die Daten absolut anonym und vertraulich gehandhabt werden. Wäre schön, wenn sich Interessenten fänden und wir diesbezüglich eine Arbeitsgruppe gründen könnten.
2. Analyse des potenziellen Einsatzes der sakralen Neuromodulation bei Patienten mit Spina Bifida und Bewegungsstörungen:
Hier könnte die Therapie meines Erachtens durchaus einsetzbar sein; es müssten aber klare Evaluationen erfolgen, denn beide Pathologiegruppen gelten aktuell offiziell als Kontraindikation. Hier wären vor allem Pädiater, Reha, Neurologen, Gastroenterologen und Urologen gefragt.
3. Analyse von Patienten mit Wachkoma im Hinblick auf mögliche DBS: Auch dies ist ein potenziell interessantes Gebiet; hier wären inter anderem Interessierte aus den bereichen Reha, Neurochirurgie, Bildgebung, Psychologie gefragt.
Ich würde in diesen 3 Bereichen gerne mit Ihrer Unterstützung aktiv werden; denkbar wären hier durchaus nationale oder europäische Forschungsprojekte.
Über Interessensbekundungen würde ich mich freuen. Man könnte sich dann eventuell möglichst zeitnah einmal treffen, um Aktionen und Projekte zu besprechen.
Erreichbar wäre ich unter:
Dr. med. Frank Hertel
Chef du Service National de Neurochirurgie
Centre Hospitalier de Luxembourg
Konsiliararzt für Neuromodulation, SHG Klinik Idar Oberstein
Vizepräsident DGNM
Hertel.frank@chl.lu Tel: 00352-4411-2175
Luxemburg, 07.12.2010
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Weitere Informationen zum Inhalt
LEITLINIE
Epidurale Rückenmarkstimulation zur Therapie chronischer Schmerzen
Erhältich auf Anfrage bei der DGNM
Nächster Kongress:
February 22-23, 2012
8th Annual Update Symposium on Clinical Neurology and Neurophysiology
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